ERFOLGSSTRATEGIEN-WIE DU RICHTIG DURCHSTARTEST!

 Wann fühlst Du Dich erfolgreich, als Siegerin, wann erlebst du dich als Gewinnerin? Ich bin davon überzeugt, dass du wesentlich mehr erreichen kannst, als du dir momentan zutraust!

Ganz ehrlich, noch vor 5 Jahren ging’s mir genauso. Nicht, dass ich damals nicht erfolgreich gewesen wäre. Aber erstens hätte ich es nicht so gesehen, sondern eher nach dem Motto geantwortet: „na ja, das was ich erreicht habe, ist ja nichts Außergewöhnliches….“,  und zweitens hätte ich Erfolg nicht bewusst angestrebt, allein das Wort löste eher Unbehagen aus. Kennst du das?

Aber trotzdem war da dieses Gefühl von Suche und Unzufriedenheit, das mich nicht in Ruhe ließ. Dieses „was will ich bloß“? nagte an mir. Im Grunde hatte ich alle Voraussetzungen: ein Studium, eine Zusatzausbildung als systemische Beraterin, Berufserfahrung – wo ich durchwegs gutes Feedback für meine Arbeit bekam. Menschen, die gerne das Gespräch mit mir suchten und auftankten und danach wieder ein wenig klarer sehen konnten, einen guten Schritt weiter waren.

BERUFLICHE END-STATION

Zuletzt habe ich in der Familienintensivbegleitung gearbeitet, wo es darum ging, ob die Eltern ausreichend für das Wohl ihrer Kinder sorgen konnten. Ich habe mit den Eltern/Müttern an den Zielen, die das Jugendamt festlegte, gearbeitet. Nur wenn es gelang diese zu erreichen, konnten die Kinder in der Familie bleiben, sonst mussten sie fremduntergebracht werden. Eine sehr fordernde und manchmal auch überfordernde Aufgabe. Meine jüngste Tochter war damals 3 und wenn ich nach Hause kam, lief sie mir schon mit ausgestreckten Armen entgegen – es war keine Zeit zum Abschalten, Durchatmen, Ankommen. Manchmal gab es auch wirklich dramatische Momente in den Familien und mein Partner fragte mich: „was ist, wenn dir was passiert?“ Ich hatte einen schönen, sinnvollen Beruf – aber dennoch, passte es nicht in meine eigene Lebenssituation. Ich hatte das Gefühl, weder bei den Familien, noch bei meinen Kindern ganz zu sein. Ich fühlte mich zerrissen.

„Aber was sollte ich sonst tun? Mich selbständig machen? So arbeiten, wie ich es will? Mit Menschen, die von sich aus bereit sind und selber den Wunsch nach Veränderung und Verbesserung in ihrem Leben haben? Das war schon ein Traum von mir, aber….. Dann kamen sie auch schon, die Gedanken, dich mich zurückhielten. „Wer will das nicht, so frei, selbstbestimmt und flexibel arbeiten? Davon kann man sicher nicht leben“ und natürlich auch: bin ich gut genug?“ Viele Zweifel gingen mir durch den Kopf. Aber dennoch war dieses innere Drängen, das mich nicht losließ.

Was will ich? Wer bin ich? Was kann ich gut? Welches Leben wünsche ich mir? Was ist Erfolg, Lebenserfolg für mich? Darüber kreisten meine Gedanken, ich verschlang Unmengen von Büchern und entschloss mich zur Weiterbildung zum Life-Coach, bei Dr. Petra Bock, einer der renommiertesten Ausbildungsinstitute im deutschsprachigen Raum. Ich hatte nie Vorbilder, Idole. Aber diese Frau faszinierte mich. Ihre Menschlichkeit, ihr lockerer Umgang auch mit schwierigen Themen – und ihr Erfolg! Eine Frau, die offensichtlich liebte, was sie tat, ihre Berufung gefunden hatte und mit dem was sie tat höchst erfolgreich war. Diese Frau wollte ich kennen lernen!

Die Weiterbildung zum Life-Coach war genau das Richtige für mich und bevor ich mit Menschen an ihren Lebensthemen arbeitete, habe ich mich um meine eigene Lebensvision gekümmert. Ich habe meine Wünsche zugelassen und meine Vorstellung von einem erfüllten Leben in einem ausdrucksstarken Bild festgehalten. Das hängt so, dass ich es jeden Tag ansehen kann und es ist faszinierend zu sehen, wie sich ein Thema nach dem anderen entwickelt und erfüllt. Wie das funktioniert?

Ich habe begonnen mich ernst zu nehmen, an mich zu glauben. Und mich entschieden. Ich habe mich für den Erfolg in meinem Leben entschieden. Ich habe mich entschieden, an mich zu glauben und tu’s jedes Mal wieder, wenn die Zweifel laut werden. Ich habe mich für meine Ziele entschieden und den Fokus darauf ausgerichtet. Noch bevor ich wusste, ob es „das Richtige“ ist, ob es funktionieren wird, ob ich davon leben werde können. Weil man das nie zu 100% vorher wissen kann. Ich habe abgewogen und bin gesprungen – in die Selbständigkeit. Ich habe es nicht bereut, ich bin da, wo ich sein möchte. Ich habe mein Leben Schritt für Schritt so gestaltet, dass es sich gut anfühlt. Da gehörte schon einiges dazu, es ging nicht von selbst. Nachdem ich den Mut hatte, meine Wünsche ernst zu nehmen, mir meine Stärken bewusst machte, an mich glaubte, waren auch die Ziele und die konkreten Schritte klar – und ich bin sie gegangen. Dazu zählten u.a. eine Übersiedlung, Schulwechsel meiner Tochter, eine intensive Weiterbildung, Netzwerk aufbauen, Kontakte knüpfen, Praxis finden und – endlich die Arbeit mit meinen Klienten! Mein Selbstbewusstsein ist dadurch gewachsen, die nächsten Schritte ging ich schon mutiger und heute bin ich einfach nur froh, dass ich losgegangen bin.

TIPPS FÜR DEINEN PERSÖNLICHEN ERFOLG:

1.      WOVON TRÄUMST DU? WELCHES LEBEN WÄRE RICHTIG SCHÖN?

Sammle deine Gedanken, Ideen: schreib sie auf Kärtchen, notiere sie auf Zettel und gib sie in deine „Traumzettelbox“, gestalte dein eigenes Visionboard, oder lege dir ein Notizheft zu und notiere dir die Dinge, die dir einfallen und wichtig sind. Beobachte dich: was magst du, wer tut dir gut, wo, wie willst du leben, arbeiten, wer ist bei dir in deiner Vorstellung von einer richtig geglückten Zukunft?

2.      NIMM DICH ERNST UND GLAUBE AN DICH!

Frag dich jeden Tag, wenn du deine Träume ansiehst: „will ich das, wirklich? Wenn ja, „nehme ich mich ernst damit?“ Wenn ja, „was ist dann zu tun?“ Überlege dir, wie du das realisieren kannst! Was hast du schon? Was brauchst du noch?

3.     SEI MUTIG UND NEUGIERIG!

Mach den ersten Schritt. Geh los! Das Leben ist außerhalb der Komfortzone aufregend und spannend. Dort fühlt es sich wieder lebendig an. Dort machst du echte Erfahrungen und lernst neues über dich und die Welt rund um dich.

4.      WAS KANN IM SCHLIMMSTEN FALL PASSIEREN?

Was wird sein, wenn alles so weiterläuft? Spiel die Zukunftsszenarien durch. Frag dich ehrlich: „ist das das Leben, dass du dir vorgestellt hast?“ Was riskierst du, was ist der worst case der eintreten kann? Wie wahrscheinlich ist das? Sei ehrlich?

5.     WIE STEHST DU DIR SELBER IM WEG?

Ich bin nicht gut genug? Das funktioniert nur bei den anderen! Ich werde unter der Brücke enden! Das kann ich doch nicht machen! So schlimm ist mein Leben auch wieder nicht! Es wird schon werden….. wenn die Kinder groß sind…, ich muss jetzt endlich mal Gas geben, wenn ich mich anderen in meinem Alter vergleiche, dann sollte ich schon längst wo anders sein! usw. Wir habe alle das Talent dazu uns selbst zu sabotieren. Mit solchen Gedanken drehen wir uns im Kreis. Am Ende bist du wieder dort, wo die Überlegungen begonnen haben, aber wieder ist nichts passiert. Es ist an der Zeit, dich von solchen inneren Überzeugungen zu lösen und neue, förderliche Gedanken zu denken, die dich weiterbringen!

6.      FOKUS HALTEN UND DRAN BLEIBEN!

Zu wissen, was du will und was zu dir passt, dir bewusst zu machen und auszumalen, welches Leben dich glücklich macht und erfüllt, ist die Basis. Dich damit ernst zu nehmen ist ein weiterer Meilenstein. Hindernisse, Stolpersteine aus dem Weg zu räumen finde ich ebenfalls enorm wichtig. Aber  dann heißt es: bleib dran! Heute will jeder den schnellen Erfolg. Geh deinen Weg lieber in deinem Tempo. Auch Fehler, Rückschritte gehören dazu und du wirst dadurch wichtige Erfahrungen machen und wieder weiter kommen.

Kennst du wirklich deine Ziele, deine Vorstellung von Erfolg, weißt Du, was Lebenserfolg für dich beinhaltet? Dir fehlt der Mut? Du stehst dir selber im Weg? Aber nun ist es genug. Du willst dich endlich von der Stelle bewegen? Du willst es ernsthaft angehen? Mach den ersten Schritt! Nimm dich ernst mit dem, was du vom Leben willst!

Du willst mehr? Du möchtest Unterstützung dabei? Gerne begleite ich dich mit einem persönlichen Coaching! Vereinbare einfach ein kostenfreies Vorgespräch, ich freue mich, dich persönlich kennen zu lernen und dich mit deinem Thema, bei deinen Zielen ein gutes Stück weiter zu bringen. Ruf mich an oder schick mir ein Mail!

4 Antworten
  1. Dennis Sievers
    Dennis Sievers says:

    Hallo Eva,

    dein Artikel ist sehr lang, aber sehr sehr lesenswert. Ich kann das ansatzweise nachfühlen. Ich bin gerade an diesem Wendepunkt.

    Ich habe auch irgendwann gemerkt, das nicht mehr kann und will als ich bisher gemacht habe. Wollte mich immer den vorgegebenen Systemen eingliedern und habe nie gesehen das es auch anders geht.

    Ich arbeite auch gerade daran, das ich damit arbeiten kann und den Leuten arbeiten kann was ich möchte.

    Mein Blog ist der Anfang, meine Message nach außen zu tragen will.

    Einiges deiner Punkte kann ich sehr gut verstehen.

    Ich wünsch dir weiterhin viel viel Erfolg.

    Beste Grüße aus Hamburg,
    Dennis

    Antworten
    • Mag. Eva de Wilde
      Mag. Eva de Wilde says:

      Lieber Dennis,
      ja, daran werde ich noch arbeiten, die Texte kürzer zu halten! Aber schön, dass Du durchgehalten hast, bis zum Ende. Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Vorhaben und dass Du dir Schritt für Schritt Deine gute Lebens,- Arbeitsumgebung gestaltest, so wie es zu Dir passt!
      Lieben Gruß aus Wien
      Eva

      Antworten
  2. Gordon Schönwälder
    Gordon Schönwälder says:

    Hallo Eva,

    vielen Dank für diesen Beitrag.
    Ich kann nicht wirklich etwas schlaues hinzufügen, weil du echt alles gesagt hast.

    Allerdings kann ich den Lesern, die vielleicht noch nicht so weit sind und „ihr Ding“ machen ein wenig beruhigen. Der gesamte Weg zu einem erfüllten Berufsleben ist ein Prozess, der seine Zeit braucht. Es wird immer wieder so etwas wie Rückschläge geben, die erst später als wichtige Meilensteine angesehen werden.

    So war ich als Therapeut in einigen wirklich sehr miesen Teams und Angestelltenverhältnissen „gefangen“ und ich habe das erst Jahre später als Geschenk wahr genommen. Immerhin haben mich diese Teams zu dem gemacht, der ich bin: Ich berate Teams aus dem Gesundheitswesen zum Thema Kommunikation und dem Umgang miteinander. Das sehe ich mittlerweile als eine berufliche „Berufung“.

    Mein Tipp: Alles, nur kein Stress auf dem Weg zur Berufung!

    Grüße,

    Gordon

    Antworten
    • Mag. Eva de Wilde
      Mag. Eva de Wilde says:

      Lieber Gordon,
      danke für Deine Rückmeldung bezüglich, das es Zeit braucht, „sein Ding“ erst mal in Ruhe zu finden! Ja und auch Rückschläge oder wir bezeichnen sie halt als solche, gehören dazu. Wir machen dabei oft wichtige Erfahrungen und Erkenntnis, die helfen, die nächste Abzweigung zu nehmen. Schön, dass Du deine Erfahrungen und Fähigkeiten nun zusammenbringst und Deine Berufung lebst!
      Und Deinen Tipp kann ich voll und ganz unterschreiben!
      Liebe Grüße
      Eva

      Antworten

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