Selbstsabotage erkennen – Was ist dein Lieblings-MINDFUCK®?

Warum gelingt es uns in unserem Alltag oft nicht, das zu leben, was wir uns wünschen oder uns vorgenommen haben? Wieso geraten wir immer wieder in destruktive Gefühle und Gedanken, die uns dann runterziehen, uns zweifeln lassen und uns mutlos machen? Wie halten wir uns von dem ab, was wir eigentlich möchten ab?

Wir tun das, indem wir gewohnheitsmäßig in alte, nicht mehr zeitgemäße Denkweisen abrutschen. Dr. Petra Bock nennt diese Form der Selbstsabotage MINDFUCK® und hat sie in 7 Grundmuster zusammengefasst:

1.       Katastrophen MINDFUCK: sich selbst Angst machen, sich ausmalen, was alles Schlimmes passieren wird.

2.       Bewertungs-MINDFUCK: sich selbst und andere an einem hohen Ideal messen und streng bewerten. Perfektionismus. Nie gut genug sein.

3.       Selbstverleugnungs-MINDFUCK: eigene Interessen und Bedürfnisse zugunsten anderer zurückstellen. Sich über Gebühr zurücknehmen.

4.       Druckmacher-MINDFUCK: sich übermäßig unter Druck setzen und sich so zum Funktionieren und Durchhalten bringen. Hohe Erwartungen an sich stellen, nur mit perfektem Ergebnis zufrieden sein.

5.       Regel-MINDFUCK: sich an alte, nicht mehr zeitgemäße Regeln halten, rigide Werte, streng mit sich und anderen sein. Starre Regeln sollen dazu dienen Sicherheit zu empfinden.

6.       Misstrauens-MINDFUCK: sich selbst und anderen notorisch misstrauen. Dem Leben, der Welt kein Vertrauen entgegenbringen.

7.       Übermotivations-MINDFUCK: überpositives Denken, die Überzeugung alles sei kontrollierbar und machbar, sich ständig euphorisieren. Sich pushen, die anfängliche Begeisterung verlischt aber rasch wie ein Strohfeuer.

Im  MINDFUCK-Modus kippt unser Denken entweder in Richtung Ohnmacht oder in Richtung Allmacht. Entweder fühlen wir uns als Opfer der Umstände oder denken alles kontrollieren zu müssen. In den Situationen wo wir uns selbst im Weg stehen, uns sozusagen ein Bein stellen, schlüpfen wir blitzschnell entweder in eine kindliche Rolle oder in eine strenge, beinahe gouvernantenhafte Rolle, aus der heraus wir mit uns selbst sprechen. Wir haben einen eigenen inneren Dialog, mit dem wir uns gefangen halten! In beiden Fällen sind wir weder in Kontakt mit uns selbst, noch mit unseren konstruktiven Fähigkeiten um mit den Höhen und Tiefen des Lebens umzugehen.

Genau das ist aber das Ziel, damit wir unser Leben selbstwirksam und selbstbestimmt und dennoch kooperativ in Verbundenheit mit anderen Menschen führen können – in Kontakt mit uns selbst sein! Mit unseren Wünschen, Bedürfnissen, Fähigkeiten, Ideen –  mit unserem Potential und unseren ganz persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten!

Der erste Schritt, damit aufzuhören, sich selbst zu sabotieren ist, sich bewusst zu werden, wie und was wir denken.  Finde heraus, wie du dich davon abhältst, das Leben zu führen, das du dir wünschst, indem du darauf achtest, wie sich deine Körperhaltung, Stimmlage und dein Denken verändern, wenn du dich selbst blockierst. Mach‘ dir deinen inneren Dialog einmal bewusst! Wie sprichst du mit dir selbst in diesen Situationen? Welche MINDFUCKS bevorzugst du? Gehe einmal ganz unvoreingenommen auf Entdeckungsreise und stelle einfach nur neugierig, wie ein Detektiv fest: „ah, so mache ich das, also!“ Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung! Vielleicht beschließt du damit aufzuhören? Dann sind die beiden Bücher dazu sehr empfehlenswert.

Du wünscht dir Unterstützung um deine Selbstsabotagemuster aufzubrechen? Gerne begleite ich dich bei deinem Prozess mit einem intensiven, persönlichen Coaching zu deinem ganz individuellen Thema. In einem kostenfreien Vorgespräch können wir uns kennenlernen und abklären, ob du bei mir richtig bist! Ich freue mich von dir zu hören!  Tel.: 0676/933 74 32

LITERATUR - MINDFUCK - Warum wir uns selbst sabotieren 300x300

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